EXPERIMENT Nr.25 : Tag 36 in 61137 – Was soll getan werden?

HISTORIE: 4. Juni 2026 – 4. Juni 2026 (11:31h)

BEZUG: Diese Seite ist eine Fortsetzung der Experiment Nr. 24 und von Einschub Nr.6

Menschlicher Autor: Gerd Doeben-Henisch

Kontakt: info@emerging-life.org

Asymmetrische Symbiose : Nachdem das Format der ‚asymmetrischen Symbiose‘ in diesem Blog mehrere Wandlungen durchlaufen hat, hat sich aktuell folgendes Format eingespielt: Grundsätzlich schreibt der Mensch Gerd seine Texte erst einmal komplett selbst. Nach Abschluss tritt er in einen Meta-Dialog mit der generativen Intelligenz Claude opus X (aktuell: X = 4.8) ein. Falls dieser Meta-Dialog inhaltlich inhaltlich interessant genug war und die Sachverhalte über das Alltagsverstehen hinausgehen, dann bittet der Autor Gerd die KI Claude, zu einem – oder auch mehreren — Text(en) einen eigenen Kommentar zu verfassen. Der Text dieses Kommentars wird vom Autor Gerd nicht verändert, um so die Eigenart der algorithmischen KI-Sicht nicht zu verdecken.

ÜBERGANG von Experiment Nr. 24 zu Experiment Nr. 25

Menschlicher Autor : Gerd

In Experiment Nr. 24 wurde die ‚Startaufstellung‘ skizziert, welche den konkreten Rahmen bildet für ein politisches Verhalten der Bürger im allgemeinen wie auch für jene Bürger, welche als ‚gewählte Vertreter‘ Mitglieder der ‚Gemeindevertretung (GV)‘ geworden sind. Dazu gehört auch der Autor. Der 4.Juni 2026 ist Tag Nr. 36 der neuen Legislaturperiode 2026 – 2031.

Was soll getan werden?

Menschlicher Autor : Gerd

Stellen wir die Frage, was zu tun ist, mal ganz allgemein aus Sicht eines nicht gewählten Bürgers : woher kann ich als Bürger wissen, welche Aufgaben für meine Gemeinde anstehen?

Die Webseite der Gemeinde

Im Zeitalter des Internets hat auch die Gemeinde 61137 eine eigene ‚Internetseite‘. Man findet sie unter dieser Adresse: https://www.schoeneck.de/ .

Hier zwei Ausschnitte aus der Seite von 61137:

und

Man trifft hier auf einige Themen.

Wo sollen wir einsteigen?

‚Aus dem Bauch heraus‘ klicke ich auf die Rubrik ‚Rathaus & Politik‘ (https://www.schoeneck.de/rathaus-politik/), um zu schauen, was ich hier finde.

Ich stoße auf vier Themenfelder:

Das Themenfeld ‚Politik‘ scheint mir interessant und klicke es an ( https://www.schoeneck.de/rathaus-politik/politik/ ). Hier tut sich ein breites Feld auf:

Fragt sich, wo man am schnellsten einen ersten Überblick über die zu lösenden Aufgaben für die Kommune 61137 bekommen kann.

Wie wir aus Experiment Nr. 24 wissen, bildet der ‚Gemeindevorstand (GVO)‘ zusammen mit der ‚Bürgermeisterin (BM)‘ die Exekutive und die ‚Gemeindevertretung (GV)‘ das ‚Parlament. Die ‚Ausschüsse (GV-A)‘ arbeiten der Gemeindevertretung direkt zu und die ‚Ortsbeiräte (OB) indirekt.

Das ‚Parlamentsfernsehen (GV-TV)‘ überträgt und archiviert jede Sitzung der Gemeindevertretung und im ‚Ratsinformationssystem (RIS)‘ findet man alle Dokumente aus allen Sitzungen der Gemeindevertretung.

Bleibt der ‚Jahresabschluss‘ und der ‚Haushalt‘. Welche Rolle spielen sie?

In einer ersten groben Charakterisierung kann man sagen : Der Jahresabschluss 2024 ist ein besonders gut belegtes ‚Gestern‘ — ein geprüfter Zustand der Vergangenheit. Der Haushaltsplan 2026 ist die formalisierte Arbeitshypothese über die Zukunft — die Zielzustände (Z) und Maßnahmen (V) der Gemeinde, in verbindlicher Form. Das eine sagt, wo die Gemeinde steht; das andere, wohin sie zu gehen vorgibt.

Dies deutet darauf hin, dass der Haushaltsplan 2026 eine interessante Quelle sein kann für das, was die Gemeinde offiziell plant.


„Was sind die zu lösenden Aufgaben?“ lässt sich aus den Zahlen monetär objektiv ableiten — aber was die Gemeinde inhaltlich werden will, steht hier noch nicht — zumindest kann man dies nicht auf den ersten Blick erkennen. Die Haushaltsdokumente definieren den Rahmen der Zwänge, die inhaltlichen Ziele müssen aber zusätzlich formuliert werden. Von wem? Nur von den 37 Gemeindevertretern oder von den Gemeindevertretern im intensiven Austausch mit den 9.369 Bürgern, die bei der Kommunalwahl 2026 als Wähler zugelassen waren? Aktiv gewählt haben von den zugelassenen Bürgern aber nur 5.343. Bei einer Einwohnerzahl von 11.837 am 31.Dezember 2024 gibt es rund 2.468 Einwohner ohne Wahlrecht — davon etwa 2.000 unter 18 Jahren, der Rest überwiegend Einwohner ohne deutsche oder EU-Staatsangehörigkeit. Was ist mit diesen? Sollten sie nicht auch gehört werden?

Hier deutet sich ein möglicher Ansatzpunkt an, von dem aus das weitere Vorgehen starten könnte.