EXPERIMENT Nr. 24 : Start-Aufstellung

HISTORIE: 30. Mai 2026 – 30.Mai 2026 (10:35h)

BEZUG: Diese Seite ist eine Fortsetzung der Experiment Nr.19 – 23 und von Einschub Nr.4 – 5

Menschlicher Autor: Gerd Doeben-Henisch

Kontakt: info@emerging-life.org

Verwendetes ProtokollEINSCHUB Nr.3 – Neues Protokoll für die asymmetrische Mensch-KI Symbiose . Der Mensch Gerd arbeitet seit längerem nur noch mit der generativen KI Claude opus 4.7 – 4.8, vorwiegend auf der Meta-Ebene.

ÜBERGANG von Experiment Nr. 23 zu Experiment Nr. 24

Menschlicher Autor : Gerd

Nachdem in den vorausgehenden Experimenten schrittweise die Rahmenbedingungen für einen kommunalen demokratischen Prozess thematisiert worden sind, wird es jetzt Zeit, das Programm einer ‚kommunalen Demokratie‘ in 61137 real starten zu lassen. Dazu wird jetzt die ‚Startsituation‘ minimal skizziert und dazu eine erste Beschreibung von Prozesselementen gegeben, mit denen reale Bürger reale Dinge tun werden. Ab dann wird dieser Text in die Beschreibung eines realen Prozesses übergehen. Die bisherigen theoretischen Überlegungen werden weiter bestehen, sie werden aber immer mit realen Dingen ‚assoziiert‘ werden : so werden sämtliche ‚theoretische Konzepte‘ der ‚Meta-Ebene‘ mit empirischer Realität ‚aufgeladen‘ werden.

SKIZZE DER STARTAUFSTELLUNG

Menschlicher Autor : Gerd

INFO : Diese Grafik gibt die Gedanken wieder, die im Vorfeld dieses Textes stattgefunden haben und die dann zum Anlass wurden, den folgenden Text zu schreiben. Erfahrungsgemäß wird vom Mensch Gerd immer nur ein kleiner Teile der Bild-Aspekte im nachfolgenden Text umgesetzt.

Es geht darum, die wichtigsten Elemente der Start-Aufstellung kurz zu beschreiben. Diese Beschreibung ist notgedrungen ‚kurz‘, da die Aufzählung aller Elemente jeden Rahmen sprengen würde. Es geht hier zu Beginn vor allem um jene Elemente, welche für das ‚gesellschaftliche Geschehen‘ in 61137 aus der Perspektive der ‚Macht‘ heraus für alle ‚verbindlich‘ sind. Natürlich können sich diese Elemente im Laufe der Zeit ändern, da fast alle Elemente ‚Menschen-gemacht‘ sind und Menschen bekannterweise grundsätzlich alles ändern können, wenn sie dies wirklich wollen.

Im Zentrum des Geschehens steht die Kommune 61137 mit ihren Einwohnern und den Bürgern.

Die Kommune 61137 ist umringt von ‚Nachbar-Kommunen‘, ist eingebettet in den Landkreis ‚Main-Kinzig‘, dieser wiederum ist Teil des Bundeslandes ‚Hessen‘, und dieses wiederum ist Teil der ‚Bundesrepublik Deutschland‘.

Zwischen all diesen finden viele ‚Interaktionen‘ auf vielen Ebenen statt.

Der Aspekt der ‚Macht‘ und der ‚Machtausübung‘ wird über zahlreiche ‚Regelwerke‘ beschrieben und dadurch auch indirekt ‚geregelt‘. So gibt es neben dem ‚Grundgesetz‘ (GG) auf Bundesebene das ‚Landesgesetz‘ von Hessen, ergänzt um die ‚Hessische Gemeinde-Ordnung (HGO)‘, und innerhalb der politischen Gremien gibt es weitere Regelungen; besonders wichtig die ‚Geschäftsordnung der Gemeindevertretung (GV-GO)‘.

In einer Kommune wie 61137 werden die zentralen Gremien für die Machtausübung alle 5 Jahre im Rahmen der ‚Kommunalwahlen‘ von Hessen ‚gewählt‘. Auch der Posten des ‚Bürgermeisters/ der Bürgermeisterin (BM)‘ wird durch Wahlen besetzt.

Das zentrale Gremium ist die ‚Gemeindevertretung (GV)‘; sie stellt letztlich das ‚Parlament‘ dar, welches entscheidet, was in der Kommune 61137 geschehen soll. Dazu gibt es dann eine ‚Exekutive‘ in Form des ‚Gemeindevorstands (GVO)‘, dessen Mitglieder von der GV bestimmt werden. Vorsitzende des Gemeindevorstands ist der BM. Neben den politisch gewählten Gremien (HV und BM) gibt es noch die ‚Gemeindeverwaltung (GVW)‘, welche von BM geleitet wird.

Eine eigentümliche ‚Zwitterstellung‘ haben diverse ‚Beratende Gremien‘ inne (Ortsbeiräte, Seniorenbeirat, Ausländerbeirat, …) : die Mitglieder dieser Beiräte werden einzeln von den Bürgern gewählt, sie haben aber keine Rederecht im Parlament. Obwohl diese Beiräte ’nah dran sind‘ an vielen Bürgern, sie eine tolle Arbeit machen, werden sie vom Parlament bislang eher ‚außen vor‘ gehalten.

Eine noch speziellere Stellung nimmt die ‚Zukunftswerkstatt (ZW)‘ der Gemeinde ein. Die ZW ist eine ‚Arbeitsgruppe‘, die vom Parlament per Beschluss 2023 gegründet wurde. Sie soll überparteilich orientiert den ‚Raum zwischen den Bürgern und dem Parlament‘ kommunikativ füllen: Was bewegt die Bürger in Richtung Zukunft? Ist da etwas dabei, was das Parlament aufgreifen sollte? Zu verschiedenen Themen kann es Arbeitsgruppen von Bürgern im Rahmen der ZW geben.

Am 29.April 2026 fand in der Kommune 61137 die ‚konstituierende Sitzung‘ des neuen Parlaments und aller Beiräte statt. Damit beginnt eine neue Legislaturperiode von 5 Jahren, also von 2026 – 2031.

Ein neues Kapitel der kommunalen Geschichte von 61137 öffnet sich.

Was wird in den kommenden Jahren geschehen?

Aus den vorausgehenden Texten in diesem Blog kann man ersehen, dass Menschen — also auch alle Bürger 🙂 — zu keinem bestimmten Zeitpunkt ‚am Punkt Null‘ stehen. Jeder ist geprägt von seiner bisherigen individuellen Geschichte, hat Bedürfnisse, hat seine Emotionen, hat seine Rollen im Alltag, hat unterschiedliche Pläne, ist auf unterschiedlichste Weise vernetzt, und was genau diese Bürger von 61137 in den nächsten Wochen und Monaten und Jahren alles tun werden, das weiß niemand.

Natürlich gibt es viele Gewohnheiten, die sich im Alltag ausgebildet haben, aber Gewohnheiten können sich ändern, wenngleich oft nicht einfach. Ob eine gemeinsame Gestaltung von ‚Zukunft‘ in der Kommune 61137 gelingen kann, hängt zentral ab von genau dieser ‚Veränderungsfähigkeit‘ aller politischen Gremien und aller Bürger. Selbst wenn es viele Ideen in den Köpfen der einzelnen gibt : solange diese Ideen nicht von einer hinreichenden Menge von Bürger verstanden und emotional bejaht werden, so lange kann in 61137 keine wirklich interessante Zukunft stattfinden.

Der Autor dieses Textes ist ‚Bürger von 61137‘, er ist neues Mitglied der GV, er ist Mitglied der Arbeitsgruppe ZW, er ist Mitglied der Arbeitsgruppe ‚Demokratie-Labor‘ und er ist Mitglied des Ortsverbandes Bündnis90/ Die Grünen. Als Wissenschaftler denkt der Autor strikt ’sachorientiert‘ und ist immer auf der Suche nach ‚überparteilichen Lösungen für alle‘.

Was passiert jetzt?